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Am 21. August war es wieder einmal so weit: Schloss Horneck wurde zum Schauplatz eines ganz besonderen Abenteuers. Das Siebenbürgische Kulturzentrum Schloss Horneck e. V. sowie das Siebenbürgische Museum folgten dem Aufruf der Stadt Gundelsheim und gestalteten ein abwechslungsreiches Kinderferienprogramm auf Schloss Horneck.

Unter dem Motto „Ein Erlebnistag auf Schloss Horneck und im Museum“ konnten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer – bzw. edlen Damen und Ritter – das Schloss auf besondere Weise entdecken. Begleitet wurden sie von Schlossdame Heidi (Mößner), die die Kinder bei einer kindgerechten und unterhaltsamen Schlossführung in die Geschichte des alten Gemäuers entführte. Dabei gab es vieles zu entdecken: den Blick über das Neckartal und auf den Weinberg Himmelreich ebenso wie einen mittelalterlichen Tanz im Jugendstilsaal. Insbesondere das Musikzimmer mit seinem Cembalo und Spinett übte eine außergewöhnliche Faszination auf die Kinder aus. Von Peter Maffay bis hin zum auf der von Professor Heinz Acker gestalteten Themenwand in Noten und Text veranschaulichten Siebenbürgenlied lernten sie verschiedene Facetten der Musikgeschichte der Siebenbürger Sachsen kennen. Am Ende stand für die Kinder fest: Das Siebenbürgenlied wollten sie unbedingt gemeinsam singen.

Siebenbürgische Musikgeschichte spannend erklärt von Schlossdame Heidi Mößner. Foto: Karin Rottmann

Ein besonderes Highlight war der Besuch mit Schlossmeister Arno Drotleff im Dachbereich des Schlosses. In kleinen Gruppen konnten die Kinder dort die Mausohrfledermäuse kennenlernen, die hier ihr Zuhause haben. Spannende Informationen über die geheimnisvollen Tiere sorgten für große Aufmerksamkeit und so manche neugierige Frage. Anschließend lauschten die Kinder aufmerksam und gespannt der von der für diesen Tag erkorenen Kindermeisterin Karin (Rottmann) vorgelesenen Geschichte vom Schlossgespenst Balduin und der Fledermaus Flattera. Nach einer kleinen Stärkung ging es auf eine weitere Entdeckungstour und Schatzsuche. Endlich stießen die Kinder auf die geheimnisvolle Schatztruhe. Jedes Kind durfte darin einen kleinen Schatz für sich entdecken – und dabei leuchteten die Augen vor Freude. Damit war das Abenteuer im Schloss perfekt. Zum Abschluss ging es ins Siebenbürgische Museum. Dort konnten die Kinder im pädagogischen Raum die vielen Eindrücke des Tages auf kreative Weise verarbeiten. Beim Malen und Töpfern entstanden eigene kleine Kunstwerke, die an den erlebnisreichen Tag auf Schloss Horneck erinnern. So verband das Kinderferienprogramm Geschichte, spannende Entdeckungen und kreatives Gestalten miteinander.

 

 

 

Kleine Künstler am Werk in pädagogischen Raum des Siebenbürgischen Museums. Foto: Karin Rottmann

 

Die Kinder konnten Schloss Horneck nicht nur kennenlernen, sondern es mit allen Sinnen erleben – von den alten Gemäuern über die geheimnisvollen Fledermäuse bis hin zum gefundenen Schatz und den eigenen Kunstwerken

Den Mitgestalterinnen und Mitgestaltern vom Siebenbürgischen Kulturzentrum e. V., Heidi Mößner, Karin Rottmann und Arno Drotleff, sowie vom Siebenbürgischen Museum, Julia Mayerhöffer und Dagmar Bernhard, sei an dieser Stelle sehr herzlich für die Gestaltung des Kinderferientages gedankt. Mit spannenden Geschichten, kleinen Abenteuern und kreativen Erlebnissen haben sie den Kindern einen besonderen Ferientag auf Schloss Horneck bereitet. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr!

Karin Rottmann

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